Über die Bedeutung von Glücksbringern

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Über die Bedeutung von Glücksbringern

Beitrag von Beate » Mi 1. Jan 2020, 14:31

Nicht selten hört man den Spruch: «Ich bin doch nicht abergläubisch!» Und trotz­dem freuen wir uns, ein vier­ blättriges Kleeblatt zu finden oder in ländlichen Gegenden dem Kaminfeger zu begegnen. Noch mancher klopft dreimal auf Holz, damit ein schlimmes Schicksal sich von ihm abwenden möge. Zum Jahreswechsel werden zum Beispiel viele Geschenke oder ku­linarische Leckereien mit einem Hufeisen, herzigen Marienkäfern aus Marzipan oder fruchtbaren «Säuli» verziert.


Kreuz, Kleeblätter, Glücksrappen

Hinter jedem Glücksbringer, mit dem man sich geistig ein Schutzschild aufbaut, verbirgt sich auch eine eigene Bedeutung. So wehrt ein Kreuz alles Böse ab. Dazu besitzt es die Zauber­kraft, vor negativen Gedan­ken und bösen Blicken zu schützen. Das vierblättrige Kleeblatt steht im Volks­glauben an der Spitze aller Schicksalsboten für Liebe, Gesundheit und Reichtum. Auch Glücksrappen sind nach wie vor beliebt und in unzähligen Portemonnaies zu finden. Gemäss der alten Volks­weisheit: «Wer den Rappen nicht ehrt, ist des Frankens nicht wert.»

Herzsymbole als Talisman, viel­fach aus Gold, erinnern an die wahre Liebe und kräftigen die Energie des Herz­-Chakras (Ver­bindung zwischen Seele und Kör­per). Ist das Herz aus Rosenquarz, kann es seelische Wunden heilen und trösten. Der Marienkäfer gilt als Mutter Marias Himmelsbote. Daher stammt sein Name. Er schenkt Glück und Erfolg im Le­ben. Er macht die Frauen frucht­bar, soll die Kinder beschützen und die Kranken heilen, wenn er ihnen zufliegt. Man soll­te den Marienkäfer niemals abschütteln oder vertrei­ben. Und in ländlichen Gegenden ist das Hufeisen, über die Tür genagelt als Schutz vor Unglück und Krankheit, noch da und dort zu sehen.



Das Glücksschwein

Die magische Bedeutung des Glücksschweins ist im Volksglauben seit jeher tief verwurzelt. Das Tier ist ein Symbol für Wohlstand, weil es über alle Massen fruchtbar ist. Eine Sau kann ohne weiteres sieben Ferkel werfen. So ist der Spruch «Schwein gehabt» noch heute gebräuchlich. Im Altertum opferten die Griechen diese gutmütigen Tiere mit ihren treuen Augen und herzigen Ringelschwänzchen der Ackerbau-Göttin Demeter. Kaum zu glauben: In Italien fand man Grabsteine aus dem Alten Rom mit Inschriften wie dieser: «Hier ruht in Frieden ein Schwein. Es lebte 3 Jahre, 10 Monate und 13 Tage.»
Quelle: https://vayamo.ch/de_CH/artikel/die-bed ... ingern-801
Pass auf, bei wem du dich ausweinst,
es ist nur für wenige wichtig, der Rest ist nur neugierig.

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Re: Über die Bedeutung von Glücksbringern

Beitrag von DagSonja » Do 2. Jan 2020, 12:55

Ich denke mal, wenn man an einen Glücksbringer glaubt, gibt es einen Kraft ... die man aber in sich selbst herauf bringt.
Der Gegenstand ist nur Mittel zum Zweck.
Leb* , so wie du dich fühlst!

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