​Das Aphrodite Experiment

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​Das Aphrodite Experiment

Beitrag von Calanthe_Rosea » Do 8. Feb 2018, 11:51

So, jetzt wird es wieder Zeit, für einen Thriller:



​Das Aphrodite Experiment
von Russel Andrews



Justin Westwood hat schon bessere Tage gesehen. Nach dem Tod seiner Frau trinkt der Polizist zu viel und kümmert sich nicht einmal mehr um die Falschparker in seiner Kleinstadt. Als die Journalistin Susan Morgan aus dem Fenster ihres Apartments stürzt, nimmt er höchst widerwillig die Ermittlungen auf. Alles sieht nach Selbstmord aus. Eine Nachbarin allerdings behauptet hartnäckig, es sei Mord gewesen. Doch wer hätte Grund, eine harmlose Journalistin zu töten?


Zuletzt schrieb Susan Morgan einen Nachruf über einen greisen Schauspieler. Anscheinend hat sie dabei einiges durcheinandergebracht: Ein Leser beschwert sich, dass alle Lebensdaten des verstorbenen Stars falsch seien. Wenig später wird dieser Mann ermordet aufgefunden, und Westwood stößt auf immer größere Ungereimtheiten. Entweder versteht es jemand perfekt, Biographien zu fälschen – oder der tote Schauspieler war über hundert Jahre alt!


Ein Kleinstadtpolizist und eine gigantische Verschwörung: Was muß man tun, damit der Mensch unsterblich wird?​


http://www.krimi-couch.de/krimis/russel ... ment.html​


Hinten auf dem Einband steht dann noch Folgendes:


Anschnallen und Abheben - niemand schreibt rasantere und packendere Romane als Russel Andrews

Justin Westwood hat sich als Polizist auf einen Außenposten auf Long Island zurück gezogen, weil er glaubte, den Tod
seiner Frau und seiner Tochter verschuldet zu haben. Doch als eine Journalistin ermordet wird und Deena,
die einzige Zeugin des Mordes in tödliche Gefahr gerät, erwachsen seine Instinkte als Ermittler wieder.

Um Deena zu schützen, legt Justin sich nicht nur mit zwei skrupellosen Killern und dem FBI an - er versucht auch eine
gigantische Verschwörung aufzudecken. Jemand, der Einfluss bis in höchste Regierungskreise hat, sucht nach der
Formel für die ewige Jugend und ist bereit, jeden Preis dafür zu zahlen. Ein Mord mehr oder weniger scheint da
keine Rolle zu spielen.

Ein Thriller der Extraklasse: Wie hoch ist der Preis für die ewige Jugend?
Leb* , so wie du dich fühlst!

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Re: ​Das Aphrodite Experiment

Beitrag von Calanthe_Rosea » Di 13. Feb 2018, 11:01

Im Prolog passieren schon mal drei Dinge, von denen man nicht weiß, was sie miteinander zu tun haben:

- eine Praktikantin wird in einer Parkgarage überfallen und in einen Kofferraum gesteckt,
in dem sich bereits ein Mann befindet, mit dem sie sich eigentlich verabreden wollte

- eine Journalistin wird tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden, nachdem sie von einem Mann aufgelauert und ermordet wurde /Tatort war ein anderer

- ein Professor wird in einem Auto bedroht, später ebenfalls tot aufgefunden. Vorher wollte sich dieser mit einer attraktiven Dame treffen, diese befand sich später in ihrem Blut auf dem Beifahrersitz

Wie passt das zusammen?

Hier beginnen die eigentlichen Ermittlungen. Ein etwas behäbiger Cop, der in seinem Job nicht ganz ausgelastet ist und der auch etwas schlimmes Privates mit sich herum zu schleppen hat, (was aber nicht jeder weiß), wird zu einem Fall gerufen, bei dem durch eine Freundin die tote Journalisten gefunden wird. Während der Inspizierung des Tatortes und des Umfeldes des Hauses trifft er auf eine Frau, die seine These des Nicht-Selbstmordes (weil arrangiert) stützt, denn sie hat den Mord mit angesehen, während sie auf dem Dach meditierte.

Die Journalistin war an einer Sache dran, die aufflog, als sie einen Nachruf für einen alten Herrn schrieb, in Folge dessen sich ein aufgebrachter Mann sich meldete, der die Angaben in dem Artikel anzweifelte. Zu einer Konfrontation der beiden kommt es nicht mehr, da sie dann ermordet wird.
Vorher aber konnte sie noch Informationen an den Mörder richten, die die Zeugin mit angehört hat und auf die sich die Beamten im Moment noch keinen Reim drauf machen können.

Während der Ermittlungen trifft der Cop dann auf den aufgebrachten Mann, der wenig später allerdings ebenfalls ermordet aufgefunden wird. Ebenso der angebliche Neffe, der sich um das Erbe des verstorbenen älteren Herrn kümmerte. Der Fall wird immer undurchsichtiger.

Aber auch klarer …… denn ….. es stellen sich Zusammenhänge zwischen den einzelnen Personen heraus. Ein Copkollege, der das brühwarm in einer Pressekonferenz preis gibt und auch den Cop herunter macht, da er ihn nicht leiden kann, wird ebenfalls ermordet. Der Leser erfährt WER es getan hat, die Hauptfigur findet dann später heraus, dass auch ein hoher Chef und das FBI mit in der Sache drin hängen und dass der Fall/die Fälle viel vielschichtiger sind, als man zunächst wagt anzunehmen.

Während der ganzen Recherche und mittlerweile Flucht, da sie den Cop „vor das Loch schieben“ und verschiedene Firmen und Institutionen zusammen hängen, aber nicht jeder alles von jedem weiß, wird das Ganze zu einem gewagten Spiel und die Zeugin und deren Tochter müssen erst einmal aus der Schusslinie gebracht werden. Der Cop wiederum gibt nicht auf und läuft zur seiner Höchstform in alten Zeiten auf. Hier erfährt auch der Leser, was mit ihm und seinem Leben vorher geschah.

Dabei hat der Cop auch Helfer in den eigenen Reihen, seine Eltern, Beziehungen , Tricks, die er von früher angewendet hat …. Der Leser kommt in den Genuss verschiedener Situationen, die gefährlich sind, aber von ihm mit Bravour gemeistert werden. Auch die Zeugin hilft ihm dabei als Assistentin, während ihre Tochter in Sicherheit ist.

Hintergrund sind verschiedene Firmen der Pharmazieindustrie, allen voran eine ganz bestimmte Person, die aus dem Untergrund heraus Experimente mit Menschen macht, deren Jugend ganz lange erhalten werden soll und die auch dazu geführt haben, dass der o.g. Nachruf ein paar Irritationen enthielt. Mit Witz und Schläue bekommt der Cop so einiges heraus und der Leser kann sich die Dimensionen mittlerweile vorstellen, ebenso die Verstrickungen von bestimmten Personen und Behörden, die diese Sache vertuschen wollen, während dessen der Oberchef so weiter macht, denn diese Erkenntnis stellt auch eine Gefahr für die Menschheit dar, nicht nur Fortschritt.

Der Cop arbeitet sich aber weiter vor und taucht immer wieder unter, entgeht diversen Mordanschlägen, begibt sich selbst in Gefahr, in brenzlige Situationen, deckt die ganzen Hintergründe auf, mit denen er aber nicht an die Öffentlichkeit gehen kann, weil nach ihm gefahndet wird und versucht alles, auf seine Weise zu lösen.

Dabei trifft er auch auf den Mann, mit dem sich die Praktikantin in Prolog treffen wollte und der genauso benutzt wurde und nun ebenfalls in Gefahr schwebt, da er zu viel weiß. Eine Kollegin von einer Firma, die auch in der Sache mit drin hängt, bestätigt dies und trägt ihrerseits zur Klärung der Fälle mit bei. Durch ihn erfährt der Cop auch von einigen Drahtziehern und des Chefs der ganzen Geschichte und sucht beide auf, dabei muss er auch inkognito nach England fliegen.

Dort angekommen begibt er sich dann auf eine Mission mit unbestimmtem Ausgang, denn sein Vorhaben ist nicht ungefährlich. Er trifft dort zunächst keinen an, außer dem Dienstpersonal, aber entdeckt später eine Person, deren Name Programm war und die seit 30 Jahren praktisch experimentiert wurde. Von ihr erfährt er die ganze Geschichte (Näheres verrat ich aber nicht) und es kommt dann zu einem fingierten Selbstmord, so wird es jedenfalls später in den Schlagzeilen zu lesen sein.

Fast ist die Sache beendet, aber vorher spürt er noch die Killer auf, die auf den Cop und die Zeugin angesetzt worden sowie stellt er eine Chefsperson zur Rede und bringt sie dazu, ihn gehen und künftig in Ruhe zu lassen, denn er hat ein ganz bestimmten Druckmittel in der Hand, das für sich und deren Sicherheit sorgt.

..

Der Spannungsbogen ist bis zum letzten Wort vorhanden und man fiebert mit, ob der Cop und auch die Zeugin es schafft, erstens alles heraus zu bekommen und zweitens zu überleben. Außerdem gibt es erschreckende Hintergründe und Verstrickungen zu den Fällen, deren Ausmaße, wenn eine solche Theorie wahr wäre, schon zum Grübeln anregt. Vor allem wenn man bedenkt, welche Konsequenzen solch eine Erfindung hätte und auch was Korruption und Geldfluss zwischen Firmen und den hohen Chefs – ob Firma, FBI oder Polizei – haben würde. Zum Glück ist es nur ein Buch, aber wer weiß, vielleicht kommt ja doch mal einer auf die Idee, so ein Vorhaben wahr zu machen?

Alle Einzelheiten habe ich hier natürlich nicht wiedergeben können, aber spannend ist das Buch und deshalb kann ich das auch sehr empfehlen, wer sich für so eine Story interessiert.
Leb* , so wie du dich fühlst!

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